seit dem bezug des neuen hauptgebäudes 2025 stellt sich die frage: wie weiter mit dem altbau des kantonsspitals baden aus den 1970er-jahren? der bestand ist kein überholtes relikt, sondern ein gebäude mit geschichte, massstab und charakter — ein abriss ist angesichts von rund 22 millionen tonnen gespeichertem CO₂ kaum zu rechtfertigen.
die thesis geht deshalb vom weiterbauen aus, nicht als notlösung, sondern als bewusste entscheidung. inspiriert vom «as found» (alison und peter smithson) verstehe ich das gebäude als akteur mit eigener geschichte — es geht nicht darum, möglichst wenig zu verändern, sondern präzise mit dem umzugehen, was da ist.
am gebäude selbst interessiert mich vor allem das strukturelle: die tektonische ordnung des sockels, der rohbau des bettenhochhauses — elemente, die spielräume für transformationen eröffnen.